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Yes, we care!
Am 27. September engagieren sich Tierfreunde
für rumänische Straßenhunde

 

Zum dritten Mal in diesem Jahr ruft die Bürgerinitiative „Yes, we care“  am 27. September 2014 zu Protestaktionen gegen die Tötung der Straßenhunde in Rumänien auf.

Seit dem Erlass des sogenannten Tötungsgesetzes im September 2013 wurden alleine in Bukarest 16.000 Straßenhunde grausam getötet. Auslöser war der tragische Tod eines kleinen Kindes. Obwohl sich im Nachhinein herausstellte, dass keine Straßenhunde an diesem Beißvorfall beteiligt waren, und obwohl ein Beschluss des Appellationsgerichtes am 20. Juni 2014 die Ausführungsbestimmungen und damit die Tötung der Tiere außer Kraft setzte, geht die Jagd auf die Hunde unvermindert weiter. Lukrative Fangprämien und Gelder für den Betrieb der städtischen Hundelager bieten einen großen Anreiz, die Rechtslage zu ignorieren. In den überfüllten Anlagen verhungern oder verdursten die Tiere ohne medizinische Versorgung und verletzen sich gegenseitig, bis sie letztendlich vergiftet, vergast oder erschlagen werden.

Bereits seit Jahren engagiert sich TASSO e.V. im Auslandstierschutz. „Gemeinsam mit unserem Tierschutzpartner, dem Tierärzte-Pool, führen wir Kastrationsaktionen auch in Rumänien durch, um auf lange Sicht eine Lösung des Straßenhundeproblemes auf humane Weise zu bewirken“, erklärt Philip McCreight, Leiter von TASSO.

Um künftig noch mehr erreichen zu können, hat TASSO ein neues Gesicht ins Boot geholt, das vielen Tierschützern bekannt sein dürfte. Petra Zipp wechselt vom Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) zu TASSO und leitet seit September den Bereich Tierschutz Europa. Unter ihrem persönlichen Motto „Tierschutz ist mein Leben“ engagiert sie sich bereits seit ihrem 19. Lebensjahr aktiv für den Tierschutz.

Petra Zipp wird in Stuttgart für die Rechte der rumänischen Hunde antreten: „Rumänien muss die brutalen und illegalen Einfangaktionen und Tötungen von Straßenhunden sofort beenden und endlich die EU-anerkannten humanen Methoden zur Bewältigung des Streunerhundeproblems nutzen. Auch der Terror der Hundefängermafia gegen Tierfreunde muss endlich aufhören."

Für die Protestaktion am 27. September 2014 haben sich inzwischen Aktivisten aus über 40 Städten angemeldet. Beginn in Stuttgart ist um 14:00 Uhr. Die genauen Veranstaltungsorte finden Sie unter http://mapofhope.wordpress.com/.

An den letzten Demonstrationen am 8. März und am 17. Mai 2014 waren in 65 Städten über 30.000 Menschen beteiligt. Bitte unterstützen Sie auch diese Protestaktion zahlreich.

„Yes, we care“ wurde als eine der ersten Protestbewegungen im März 2014 als Reaktion auf die Massentötungen von Straßenhunden gegründet und kämpft für ein humanes Hundemanagement.

Die Forderungen von „Yes, we care"

  1. sofortiger Stopp aller Einfang- und Tötungsaktionen und Abschaffung der Fangprämien
  2. Öffnung aller Hundelager für Tierschutzvereine
  3. Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften (national und EU) und diesbezügliche Kontrollen durch unabhängige Institutionen
  4. strikte Verfolgung aller Gesetzesverstöße durch die rumänischen Gerichte
  5. Aufbau von flächendeckenden Kastrationsprojekten, um die unkontrollierte Vermehrung der Hunde effektiv, nachhaltig und ökonomisch zu beenden
  6. Schaffung eines einheitlichen Rechtsrahmens in der EU für den Schutz von Haus- und Heimtieren

In eigener Sache

Am Samstag, den 20.09.2014 haben wir im Rahmen der TASSO-Veranstaltung „Rund um´s Tier“ den Tierschutzpreis „Die Goldene Pfote 2014“ verliehen. Die Gewinner finden Sie unter www.tasso.net/Die-goldene-Pfote

 

 

 

 

 

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